18. November 2019 nmz – HörBar – täglich dabei und abgeört

Håkon Kornstad Trio: Im Treibhaus [2019]

Skandinavischer Jazz trifft auf romantische Opern- und Liedliteratur. Ohne Vorhang, ohne Inszenierung, nur mit drei Musikerinnen in der nicht gerade verbreiteten Besetzung aus Blasinstrument, Akkordeon und Kontrabaß. Eine Musi-Besetzung, geeignet auch für ein Tingeln durch Wirtshäuser, Cafés, städtische Transportmittel oder Wohnzimmer. So klingt es dann auch, schmusig, offenporig, warm und geschmeidig. Dabei natürlich virtuos im Detail. Geschmackvoll, wie Kornstad die Arien singt, offensichtlich ausgebildet als ein Opernsinger versteht er sich am Saxophon in jazztypischer Phrasierung. Die Freiheiten, die sich das Trio nimmt, um beispielsweise „Di tu se fedele“ (Verdi) einzuleiten,

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Franz Schubert. A Sentimental Moment :: Duo Morat-Fergo

Franz Schubert: A Sentimental Moment :: Duo Morat-Fergo

Teil 6 von 7 in Michael Kubes Hörbar #003 - 2019/01

Biedermeierliche Hausmusik vom Feinsten. Auch wenn die Walzer, Impromptus und Moments musicaux von Raoul Morat und Christian Fergo selbst für Gitarre arrangiert wurden, wirkt alles doch verblüffend authentisch. Wie das bei einzelnen Liedern schon länger diskutiert wird, wurden hier ausgewiesene Klavierwerke erstaunlich souverän und treffend für die historische Wiener Gitarre adaptiert. Eine Lust. Franz Schubert. A Sentimental Moment :: Duo Morat-Fergo :: Challenge CC72791 (2018)

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Felix Mendelssohn Bartholdy / Franz Schubert. String Quartets :: Minetti Quartett

Felix Mendelssohn Bartholdy / Franz Schubert: String Quartets | Minetti Quartett

Teil 3 von 7 in Michael Kubes HörBar #001 - 2018/10

Stück um Stück arbeitet sich das Minetti Quartett durch das Repertoire. Nach Haydn, Beethoven und dem frühen Mendelssohn folgt nun dessen spätes Quartett op. 80 gemeinsam mit dem in d-Moll von Franz Schubert („Der Tod und das Mädchen“). Eine instruktive Kombination, in der nicht allein der Todesgedanke, sondern mehr noch der orchestrale Duktus eine gewichtige Rolle spielt – eine Herausforderung, der sich die Wiener Formation vollgriffig, mit eigenem Tonfall und individueller Farbgebung stellt, ohne ins Metaphysische zu verfallen. Merkwürdig nur, dass bei Schubert die leisen Stellen vielfach räumlich entfernter klingen. Felix

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Ludwig van Beethoven / Ferdinand Hiller / Franz Schubert. Piano Trios :: Rautio Piano Trio

Ludwig van Beethoven / Ferdinand Hiller / Franz Schubert: Piano Trios | Rautio Piano Trio

Teil 4 von 7 in Michael Kubes HörBar #001 - 2018/10

Rätselhaft, warum das Rautio Piano Trio nach seinem feurigen Mozart-Debut auf historischen Instrumenten nun für Beethovens Geistertrio und Schuberts „Notturno“ zum Steinway D greift. Was die CD dennoch interessant macht, ist die Ersteinspielung von Ferdinand Hillers erfreulich gefälliger fünfsätziger Serenade op. 186 (1879) – ein kammermusikalischer Blick in den gepflegten Salon der Zeit. Ludwig van Beethoven / Ferdinand Hiller / Franz Schubert: Piano Trios :: Rautio Piano Trio :: Resonus RES 10203 (2015)

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