29. Januar 2022 nmz – HörBar – unabhängig / unbestechlich / phonokritisch
Franz Schubert / Heinz Holliger

Franz Schubert / Heinz Holliger

Mit diesem Album erreicht ein fünfteiliger Zyklus sein Ziel. Dabei haben es Heinz Holliger und das Kammerorchester Basel nicht allein auf die Sinfonien von Franz Schubert abgesehen, sondern wenigstens auch zwei Ouvertüren berücksichtigt (Fierabras und Zauberharfe). Vollständig ist damit das sinfonische Schaffen freilich längst nicht abgebildet – zumindest die reiferen Konzert-Ouvertüren hätten dazugehört, aber diese werden (wie so oft) offenbar einer Gattung scheinbar zweiten Ranges zugerechnet. Dafür bietet das finale Album dieser Reihe eine seltsame Mischung aus authentischem, gangbar gemachtem und bearbeitetem Schubert, die uns in Musik gebannte Vergänglichkeit vor

Teil 1 von 5 in Michael Kubes HörBar #045 – Sinfonisches
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Schubert – Heinz Holliger

Schubert – Heinz Holliger

Schuberts frühe Sinfonien machen es den Interpreten nicht einfach. Nachdem Ende des 19. Jahrhunderts Brahms von einer Veröffentlichung ernsthaft abgeraten hatte, sich aber glücklicherweise damit nicht durchsetzen konnte, fristeten sie dennoch lange genug ein Schattendasein. Warum? Weil sie stilistisch wie musikalisch kaum mit der «Unvollendeten» und der «Großen» in C-Dur zu messen sind, und weil man angesichts der Werke Beethovens sich nur wenig für diese (scheinbaren) Leichtgewichte begeistern konnte. Dabei zeigt Schubert in diesen Werken das «Woher», ohne epigonal zu sein. Zwar sind die Sinfonien inzwischen vielfach eingespielt worden –

Teil 4 von 5 in Michael Kubes HörBar #028 – Sinfonisches
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One Century of Music – Orchestre de la Suisse Romande

One Century of Music – Orchestre de la Suisse Romande

Aus den Radioprogrammen wie vom Plattenteller ist der Name des Orchesters nicht wegzudenken. Mehr noch handelt es sich bei dem Orchestre de la Suisse Romande um das musikalische Aushängeschild der Romandie. Das macht leicht vergessen, dass sowohl die Gründung wie auch die nachfolgenden Jahre von Unsicherheiten begleitet waren. Als nach dem Ende des Ersten Weltkriegs andernorts um die politische Richtung gekämpft wurde und die Spanische Grippe ihre Opfer forderte, präsentierte sich am 30. November 1918 das Orchester erstmals in der Genfer Victor Hall und zwei Tage später im Théâtre de

Teil 3 von 5 in Michael Kubes HörBar #017 – Dokumentationen
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