18. November 2019 nmz – HörBar – täglich dabei und abgeört

Si j’ai aimé: Französische Orchesterlieder von Berlioz und anderen – Le Concert de la Loge, Julien Chauvin

Teil 7 von 7 in Michael Kubes HörBar #007 – 2019/07

Ein glitzerndes Collier musikalischer Edelsteine wird hier in einer fraglos hochkarätigen Einspielung geboten. Bei ihr drängt sich nichts orchestral auf, vielmehr erscheint manches in vollkommen neuem klanglichem Gewand, wie etwa die bekannte Villanelle aus den Nuits d’été von Hector Berlioz. Geradezu entzückend klingt das übersichtlich besetzte Concert de la Loge auf historischen Instrumenten (seinen bisherigen, aus einer etablierten Konzertreihe des ausgehenden 18. Jahrhunderts stammenden Zusatz „olympique“ hat das Olympische Komitee kassieren lassen – was für eine verrückte, markengeile, geschichtslose Welt). Sandrine Piau singt das präsentierte Repertoire herrlich unforciert mit viel

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Café Zimmermann :: Werke u.a. von A. Vivaldi, J.S. Bach, Ch. Avison, C.P.E. Bach

Café Zimmermann :: Werke u.a. von A. Vivaldi, J.S. Bach, Ch. Avison, C.P.E. Bach

Teil 1 von 7 in Michael Kubes Hörbar #003 - 2019/01

Manche CD-Box zeigt unerbitterlich, wie die Zeit vergeht. In diesem Fall ist es eine ansehnliche Sammlung von 16 CDs, die zum 20-jährigen Bestehen von Café Zimmermann erschienen ist. Einst im Umkreis der Basler Schola Cantorum gegründet, machte das Ensemble gleich mit seiner ersten Veröffentlichung Furore und erlebte den Durchbruch: Johann Sebastian Bach. Concerts avec plusiers instruments I. Zu den konzertanten Werken mit Cembalo, Violine oder Oboe sowie den Brandenburgischen Konzerten gesellten sich bald noch die Ouvertüren hinzu – ein Großprojekt, mit dem sich die Musiker fanden, das mehrere Jahre und

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Joseph Haydn: Symphonies No. 3, 26, 79, 30 | Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini

Joseph Haydn: Symphonies No. 3, 26, 79, 30 | Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini

Teil 2 von 7 in Michael Kubes HörBar #001 - 2018/10

Auch mit der sechste Folge hält die auf lange Sicht hin angelegte Gesamteinspielung der Sinfonien von Joseph Haydn ihr künstlerisches Versprechen – eines, das auf gewisse Weise fast unmodern erscheint, setzt doch die hinter dem Projekt stehende private schweizerische Haydn-Stiftung auf Qualität und Nachhaltigkeit. Schon die Zusammenstellung der Werke (immer wieder auch mit Ausflügen zu anderen Meistern der Zeit) fasziniert, die freie Anordnung nach wechselnden (musikalischen) Gesichtspunkten macht schlussendlich gar jede einzelne Partitur interessant. Giovanni Antonini bliebt auch mit dem vorzüglich agierenden Kammerorchester Basel ein Anwalt des Komponisten und der

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