Carl Friedrich Abel – Gambensonaten

Carl Friedrich Abel – Gambensonaten

Dem feinsinnigen 18. Jahrhundert entstammen viele Landschaftsbilder, bei denen kleine Szenen im Vordergrund das angenehme Leben zeigen, während Stadt, Arbeit und Stress oft nur im Hintergrund erscheinen. Diesen Aufbau wählte auch Thomas Gainsborough (1727–1788) für sein Gemälde Wooded Landscape with a Peasant Resting. Ein Wanderer hat es sich unter den teilweise schon spätsommerlich eingefärbten Bäumen bequem gemacht. Sein Blick geht leicht verträumt – oder auch nur müde – in die Kronen. Unter ihm liegen satt stehende Felder und eine kleine Stadt, deren bedeutender Kirchturm als leuchtende Landmarke dient. Am Himmel

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Beauté Barbare – François Lazarevitch

Beauté Barbare – François Lazarevitch

Manche gemalten Bilder kommen einem Foto gleich (und das nicht erst seit dem Fotorealismus), manche Fotos wirken dagegen wie gemalt. So auch bei diesem Cover, das eine Aufnahme von Yevgen Timashov aus den Karpaten zeigt. Solitär ragt eine Birke aus einem unberührten Mischwald heraus. Dessen tiefes, schwarzgrünes Dunkel stellt eine fast bedrohliche Kulisse dar, wie sie Goethe viel weiter westlich in seiner Harzreise beschrieb. Die Sonnenstrahlen lassen den hellen Stamm signalartig klar hervortreten, die Baumkrone erstrahlt in den goldenen Farben der aufgehenden Sonne. Ein Bild aus dem ukrainischen Teil der

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Carlo Tessarini – Concerti & Sinfonie

Carlo Tessarini – Concerti & Sinfonie

Gemälde aus dem 18. Jahrhundert wecken schnell eine Italien-Sehnsucht. Dabei sollte man sich jedoch bewusst machen, dass es sich bei den schönen Landschaften aus dem Süden zumeist um idealisierte Bilder handelt, die zwar nach Skizzen, jedoch sehr frei zusammengefügt und interpretiert wurden. Ein Beispiel ist die Landschaft mit Brücke und Blick auf den Monte Sarchio aus dem Jahr 1792, die von dem aus Prenzlau (Nordbrandenburg) stammenden Jacob Philipp Hackert (1737–1807) gemalt wurde. Über ihn publizierte Goethe 1811 eine Biografie (zuvor hatte er Hackert zur Übersendung eigener Erinnerungen aufgefordert). Auch hier

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Bernhard Romberg – Raphael Wallfisch

Bernhard Romberg – Raphael Wallfisch

Sommerfrei! Das dachte sich auch der Dresdner Maler Carl Gustav Carus (1789–1869), als er im Jahre 1819 nach einem Hinweis von Caspar David Friedrich die Insel Rügen besuchte und seine Eindrücke unter dem Titel Eine Rügenreise im Jahre 1819 auch literarisch festhielt. Hier entstanden einige Gemälde und Skizzen – darunter auch jene knorrige Eiche, die er auf der im Schatten von Rügen noch immer verträumt liegenden Insel Vilm fand. Obwohl er zwischenzeitlich auch die Schweiz und Italien bis Neapel bereiste, fand er zu einem einzigartigen Baum im grauen Winter 1834/35

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