Johann Joachim Quantz – Frank Theuns

Johann Joachim Quantz – Frank Theuns

Nachtrag. Ja, es handelt sich um eine Einspielung aus dem Jahre 2011, die bereits vor längerer Zeit das Licht der Welt erblickte – nun aber glücklicherweise wieder aufgelegt wurde. Und man bemerkt an der Produktion, wie rasch die Zeit vergangen ist. Denn Frank Theuns, der viel zu selten als Solist in Erscheinung getreten ist, feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag und hat sich offenbar aus dem Musik-Bizz zurückgezogen (seine eigene Homepage ist jedenfalls nicht mehr erreichbar). Die Wiederveröffentlichung fügt sich allerdings wunderbar ein in eine Reihe von Einspielungen, die vor etwa

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Nature Romantique – Juliette Hurel

Nature Romantique – Juliette Hurel

Das Album wartet mit keiner Überraschung auf, sondern versammelt jene drei Werke, die einem sofort in den Sinn kommen, wenn die Stichworte «Flöte» und «Romantik» fallen. Dabei war die Flöte beliebt und hat einen weitaus größeren Bestand an guten Werken aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verfügbar. Neu ist lediglich, dass Trio, Sonate und Variationen in das engere Konzept einer wie auch immer zu definierenden Naturromantik gestellt werden. Die allerdings würde ich eher bei Kompositionen sehen und vermuten, die keine etablierte Gattung mit ausgeprägter eigener, vor allem formal determinierter

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Frank Martin – Daniele Ruggieri

Frank Martin – Daniele Ruggieri

Wer sich ernsthaft mit der Musik der vielsprachigen Schweiz beschäftigt, kommt an Frank Martin (1890–1974) nicht vorbei. Und das, obwohl sich seine Werke in Europa und darüber hinaus nie wirklich durchgesetzt haben. So blieb er ein ewiger «Geheimtipp» und auch seine Schüler fanden sich nie in der ersten Reihe (wobei diese «Reihe» einmal zu revidieren wäre). Welche Weite sein Repertoire indes hat, zeigt dieses bei Brilliant Classics erschienene Album. Die Werke mit vokalem Anteil wurden bereits 2010 und 2014 mitgeschnitten, die rein instrumentalen Sätze aber erst 2023 eingespielt. Im Gegensatz

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Adalbert Gyrowetz – Ardinghello Ensemble

Adalbert Gyrowetz – Ardinghello Ensemble

Wo sonst als bei cpo wird man ein derartiges Album finden? Mag der klassische Markt auch seit vielen Jahren in der Krise stecken – aus Georgsmarienhütte erreichen einen Monat für Monat Sensationen oder wenigstens kleinere Überraschungen. Dazu gehören auch die drei Flötenquartette von Adalbert Gyrowetz (1763–1850), die 1799 in Offenbach bei André erschienen sind und nun vom Ardinghello Ensemble um Karl Kaiser auf Originalinstrumenten eingespielt wurden. Es ist der warme Klang, der sich wundervoll mit den anderen Instrumenten vermischt, der für diese im Kern recht unspektakuläre Musik einsteht. Wer Gyrowetz

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Romantic Flute – Anne Pustlauk

Romantic Flute – Anne Pustlauk

Fast kann man den Eindruck gewinnen, dass seit der aufführungspraktischen Revolution in den 1970er Jahren sich mit jeder Dekade auch das Repertoire um mindestens zehn Jahre erweitert hat – alsofortschreitend in der Musikgeschichte. Zunächst waren es Beethoven und Berlioz. Inzwischen sind wir längst bei Strawinskys Sacre angekommen, der mit Instrumenten von 1913 tatsächlich einen ganz anderen Klang und eine spektakuläre Robustheit zeigt. Hier reiht sich auch dieses Album ein, auf dem Anne Pustlauk mit ihrer Traversflöte drei Werke des 19. Jahrhunderts in ganz anderen Farben leuchten lässt. Denn wo die

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