17. Juli 2026 nmz – HörBar – unabhängig / unbestechlich / phonokritisch
Arne Huber – Still

Arne Huber – Still

«Still» und «Marry Me Song», Stücke mit fast hymnischem Choralklang im homophonen Satz, die langsam vor sich hinschreiten und dabei die harmonischen Veränderungen auch klangfarblich deuten. Huber setzt dabei auch gerne einen unaufgelösten Quartvorhalt an das Ende der Phrasen. Er ergibt sich daraus eine unglaublich entspannte Musikwirkung

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ROWK – ROWK

ROWK – ROWK

Buntglasig ist auch diese Musik, die ihre Ecken und Kanten nicht glättet aber auch nicht als Monstranz ihrer Eigenbeglaubigung vor sich her trägt. Musik bleibt im poetischen Schleudergang der virtuosen Pluralität, die so und nicht anders nur in diesem Quartett stattfinden kann.

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Henkelhausen Quintet: Misantropic Tendencies

Henkelhausen Quintet: Misantropic Tendencies

Am Anfang tut man sich etwas schwer mit dieser Platte. Sie ging beim ersten Vorhören erst einmal an ihren Platz in Wartestellung. Vielleicht … Vielleicht geht es einem im zweiten Durchgang ja besser. Und, oh Wunder, ja. Was für eine klassisch freie Musik mit Duftnoten aus Rauch und Zimt (Track: Tom Has a Big Brain“). Kräftige Würzung mit feinen Noten. Brodelnde Mengen von Klang und Rhythmus mit subtilster, akrobatisch gefädelter Statik, stabil. Eine fortwährende Gefahr solcher „kluger“ Musik: sie verkapselt sich manchmal zu sehr in sich selbst, so dass sie

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