Johann Christian Schickhardt
Schütz, Schein, Scheidt – Schubert, Schumann, Schönberg. Große Namen, die mit einem «Sch» beginnen, gab es in jeder Epoche. Es sind aber oftmals die so genannten «kleinen Meister», die mit ihren Werken die Musikgeschichte farbig gestalten – wie auch «große Meister» mit so manch unbekannter Komposition etwas Wunderbares neben dem breiten Weg schufen. Dass die Unbekannten gleichwohl Herausragendes schufen, zeigen bereits die sechs Sonaten für zwei Blockflöten, Oboe und Basso continuo von Johann Christian Schickhardt (1680-1762). Den Freuden der alten Editions-Reihe Hortus Musicus dürfte der Name noch sehr geläufig sein.
