21st-Century Canadian Snare Drum
Mein lieber Schwan. Eine Doppel-CD mit aktueller kanadischer Musik für Snare Drum. Kann man das verantworten, ist das auszuhalten? What? Man kann, man muss, man sollte. Unbedingt.
Weiterlesenzeitliche Eingrenzung: 1990 bis heute
Mein lieber Schwan. Eine Doppel-CD mit aktueller kanadischer Musik für Snare Drum. Kann man das verantworten, ist das auszuhalten? What? Man kann, man muss, man sollte. Unbedingt.
WeiterlesenDass es sich hierbei überhaupt um Musik handelt, ist ja auch gar nicht so voraussetzungslos zu sagen. Ein Handeln mit akustisch wirksamen Materialien in der Zeit, das durch die spielende Interaktion sich selbst am Laufen, das meint, in der Zeit sich bewegend, hält.
WeiterlesenDieses Album ist mir immer wieder in die Hände gefallen. Ein Zufall? Mag sein. Vielleicht aber auch die Aufforderung, nun doch etwas zu dieser Produktion zu schreiben, die sich schwer einordnen lässt. Ein wenig fühlt man sich an ältere Arrangements à la «Symphonic Beatles» erinnert – die sinfonische Nobilitierung von Liedern und Songs, denen aber eben doch kein zyklisches Konzept zugrunde liegt, bei denen der Fokus eher auf dem satteren Sound liegt. Sucht man nach einer Konstante in den auf zwei CD verteilten 15 Tracks, so ist es vielleicht die
WeiterlesenEs ist ein Album, das mit seiner vielschichtigen Konzeption überzeugt. Im Zentrum steht dabei (auch was die Track-List angeht) Jörg Widmanns Ikarische Klage – eine frühe Komposition von 1999, gleichwohl schon wegweisend und keinesfalls für eine spätere Kanzellierung bestimmt. Um Ikarus und seinen Höhenflug geht es auch im übertragenen Sinne über alle drei Werke. Denn bei Felix Mendelssohn und Erich Wolfgang Korngold begann das kompositorische Schaffen schon früh im Kindes- und Jugendalter. Vom Himmel gestürzt ist freilich niemand. Auch wenn Mendelssohn bereits mit 38 Jahren starb, hinterließ er doch ein
WeiterlesenIrgendwie steht der Titel des Albums in krassem Widerspruch zur Musik. Denn so «personal» wie es auf dem Cover heißt, ist diese Musik nicht. Sie ist vielmehr und vor allem reichlich pauschal, erinnert an den musikalischen Rahmen in einer gepflegten Bar: pauschal, ohne Charakter, konsumationsbedürftig und – leider am Ende auch langweilig. Was bei einem Aperol noch geht (weil man es überhört), wird auf einem Album zur Qual. Nun stellt sich die neugierige (!!) Frage, welche «personal stories» Benjamin Nuss hier erzählt. Ein Blick auf die Titel verweist dann auch
WeiterlesenJudith Wegmann spielt auf den Tasten, in den Saiten (auch präparierten) und insgesamt inside! Mit relativ wenig musikalischem Material kann man hier dieses Universum der vielen Leere, des Vorsichhinköchelns betreten und sich zwischen den Ohren dann mitziehen lassen.
WeiterlesenMan darf sich hier auf ein spektakuläres Wenig mit viel Drin gefasst machen. Fast so wie beim weißen oder sonstigen farbigen Rauschen, nur dass diesem Tonrausch eines Cellos hier eine Richtung innewohnt, eine Formung und eine gewollte Wirkung.
WeiterlesenIn «Glitch God» wird gepulst und gepusht, bis kein Ton mehr auf dem anderen steht. Und dazwischen dann? Lyrische Linien zum Niederknien, zartes Zupfen und Ausweiden, schier unendlich gebogener Repetitionen. Das hört sich gut an.
WeiterlesenEntstanden ist ein Panoptikum aus verwegenen Kompositionen, deren Klangpfund in der seltenen Instrumentenkombination liegt. Das ist mal farbiger, mal monochromer im Ergebnis, macht dichter und mal dünner. … Die beiden Musiker Jan Hennig (Kunstharmonium) und Ernst Breidenbach (Klavier) glückfallen!
WeiterlesenUnendlich scheint das Repertoire dieser drei Musiker:innen – Marlies Debacker (Piano), Stefan Schönegg (Kontrabass) und Etienne Nillesen (Snare Drum) – zu sein, mit dem sie sich vollkommen klar, präzise und doch in schwebender Weise durch die akustischen Welten bewegen. … Es sind musikalische Inseln, die bislang auf der Landkarte der Musikgeschichte gefehlt haben.
WeiterlesenEs ist kein Album wie jedes andere. Dafür steht das norwegische Label 2L mit seinen hochklassigen, durchweg audiophilen Produktionen, die wirklich nur ganz selten einmal einen Wunsch offen lassen. Dass nun mit dem Uranienborg Vokalensemble ein Kammerchor aus «Amateuren» vor den Mikrophonen stand, ist da verwunderlich. Die Sache klärt sich allerdings schon beim ersten Ton: Elisabeth Holte hat ihr 2002 gegründetes Ensemble über die Jahre hinweg zur Spitze der norwegischen Chorszene entwickelt. Dass sie selbst bei Eric Ericson in Stockholm in die Lehre ging, ist dem «nordischen» Klang sofort anzumerken:
WeiterlesenEs ist wohl dem messbaren Erfolg der vorhergehenden Produktionen sowie dem Repertoire für Festtage zu verdanken, dass dieses Album physisch erhältlich ist und sich nicht nur im Nirwana des digitalen Raums verbreitet. An sich wäre dieser Tage daran nichs auszusetzen. Wer sich jedoch auf eine reale CD mit 31 (!) Minuten Spielzeit einlässt, fühlt sich ein wenig auf den Arm genommen. Dann doch eher mit dem Shuffle im Streaming – und man wird selig unter dem Baum zur Ruhe kommen. Oder auch nicht. Denn so meditativ die Arrangements auch wirken,
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