DoubleMe3 – Porzellan
11 Tracks hat das Album, dem man am liebsten dann zuhören möchte, wo es rhythmisch dahingleitet wie bei dem Track «zuversicht», der lyrisch unverschämt entzücken kann. Davon gerne mehr.
Weiterlesen11 Tracks hat das Album, dem man am liebsten dann zuhören möchte, wo es rhythmisch dahingleitet wie bei dem Track «zuversicht», der lyrisch unverschämt entzücken kann. Davon gerne mehr.
Weiterlesendas Triospiel außerordentlich in Balance, Mood und Interaktion und erzeugt diesen ästhetischen Reichtum, an dem man sich nicht satthören kann. Zugleich versagen sich hier meine Fähigkeiten, in Worte zu fassen, wie hier das Spiel der drei ineinandergreift; so selbstverständlich und doch voller Vielfältigkeit im Ausdruck ist es. Ein musikalischer Glücksfall mit froh-sentimentalen Momenten, die andauern …
Weiterlesen… Die Scheibe frickelt auf diese Weise musikalisch in ihrem eigenen Treibsand aus Glasperlen. Das ist immer auch gefährlich, vor allem für die Musiker. Aber sie sinken nicht ab. Für ein Händeindieluftreißen besteht echt kein Anlass. …
WeiterlesenSurfen mit Krawallhemd. Diese Musik labelt unter „Math Rock Experimental Band“. Also: Jazz! Was ist denn jetzt nicht Jazz, und warum sollte es anders sein. Wenn alles Jazz ist, wäre Jazz die am häufigsten gehörte und gespielte Musik. Hauptsache ist doch, man ist mitten drin und auch dabei. Fast gezwungenermaßen, es sei denn man findet schnell den Ausschaltknopf. Gut, lass‘ eben an. Lass‘ eben leben. Oder lass‘ es eben. Wir befinden uns in der Leipziger Klangtiefebene, die Furchen schlägt in das Gestrüpp aus Barbecue-Muzak-Saucen-Bullshit. Strampeln wie im Moder. Moderer wird’s
WeiterlesenSTRUKTUREN! Heissa. Jetzt gehts aber los, jetzt schlägts gleich 13. Dabei, wenn man sich mal in die Zeiten der 40er bis 60er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückbegibt, war nicht nur die Neue Musik durchzogen mit derlei Termini, sondern tatsächlich auch der Jazz. Aber «Strukturen» 2022? Da weiß man, was man hat, da weiß man, was man bekommt. Wirklich. Ja. Nein! Liest man sich durch den Waschzettel zu dieser CD, fallen Namen wie Olivier Messiaen, Nikolai Roslavetz, Paul Bley, Alexander Skrjabin, J Dilla, Frederic Chopin und Franz Liszt. Zack, der Rahmen
WeiterlesenWas für feinsinnige Gespinste entwickeln hier doch die drei Musiker auf zehn Stücken. Es entsteht ein musikalischer Sog, ein Strom des Fließens auf in seichten Betten („Snow“) oder in Stromschnellen („Immerfern“) Aus Leipzig kommend verstecken sie gelegentlich auch mal ein Bach-Fragment wie den Anfang der Toccata d-Moll im „Sleeping Lion“ (andere Zitate sind auch zu finden, etwas für eine Raterunde). Der Titel wäre eigentlich auch gut gewählt für das komplette Album, denn was da so locker gewebt erscheint ist zugleich gerne auch mal kraftstrotzend – nur ohne plump oder laut
WeiterlesenSlowfox sind das Trio Hayden Chisholm (sax, fl), Philip Zoubek (p,moog) und Sebastian Gramss (b, comp), die mit diese Aufnahme eine ganz aparte, schummerige Platte vorlegen, die so kammermusikalisch intim klingt, wie selten etwas. Teils in komplexer Song-Struktur, die dann aber doch durchschaubar auftritt. Virtuos ist alles ohne dabei diesen Eindruck selbst zu erwecken. Kompositionen wie Freedom leben in dieser Zurückgezogenheit des Ausdrucks, dieser Druckarmut mit hoher Intensität gleichwohl. Keine musikalische Prosa: Hier spricht das „lyrische Wir“ aus den Kompositionen. Die Titel der 15 Einzelstücke entstehen, wenn man das Plattenmotto
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