8. April 2026 nmz – HörBar – unabhängig / unbestechlich / phonokritisch
Mathilde Kralik von Meyrswalden

Mathilde Kralik von Meyrswalden

Mehr als 100 Jahre sind vergangen, seit Mathilde Kralik von Meyrswalden (1857–1944) ihre großformatige Sinfonie vollendet hat. Und weitere fünf Jahre sind seit der Uraufführung am 18. September 2021 im Brucknerhaus Linz ins Land gezogen, bis nun endlich ein Mitschnitt erscheint. War es auf der einen Seite das nahezu komplette Vergessen der Komponistin und ihres bis dahin ungedruckten Werkes, so hätte die Aufnahme auf der anderen Seite durchaus auch früher einer weiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Denn das von Silvia Spinnato geleitete Female Symphonic Orchestra Austria (FSOA) muss sich

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Carl Maria von Weber: Euryanthe (Constantin Trinks)

Carl Maria von Weber: Euryanthe (Trinks, ORF Radio-Symphonieorchester Wien)

Der vom „Freischütz“ geworfene Schatten ist lang – und er reicht bis heute. Umso erfreulicher ist das Engagement des Theaters an der Wien für Carl Maria von Webers „weitere“ Partituren. Dennoch überrascht das hörbar unterschiedliche Niveau der beiden bisher auf CD vorliegenden Live-Mitschnitte: Auf der einen Seite ein unglücklich besetzter, musikalisch seltsam behäbiger „Peter Schmoll“, wie man ihn wohl auch in den 1970er Jahren hätte hören können; sein originaler Spielwitz ist somit noch immer zu entdecken. Auf der anderen Seite nun eine „Euryanthe“, bei der man kaum glaubt, dasselbe Orchester

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