Kai Niggemann – Climate and Violence
Hörend bekommt man hier deutlich eine Art Geraune an die Ohren, das zwischen Noise, Pulse und Rausch oszilliert. Was dabei für mein Gefühl alles eine Spur zu wenig Spielerisches, Öffnendes enthält.
WeiterlesenHörend bekommt man hier deutlich eine Art Geraune an die Ohren, das zwischen Noise, Pulse und Rausch oszilliert. Was dabei für mein Gefühl alles eine Spur zu wenig Spielerisches, Öffnendes enthält.
WeiterlesenVerschwenderisches Verschwinden: Das ist eine musikalische Ästhetik, die einen im Ergebnis vollkommen hilflos zurücklässt und komplett individualistisch zu akzeptieren ist. Das führt in eine musikalische Welt hinein, die fast komplett ohne Bezugspunkte ist und damit haltlos? Eben nicht, die einzige Chance vielleicht ist eben die, dem Strom sich auszusetzen und zu folgen.
WeiterlesenMusik auf einem einzigartigen, elektrifizierten Harmonium: Herausgekommen ist für mein Gefühl eine relativ spezielle Klangknete und so das Mysterium des Geheimnisvollen beschwört.
WeiterlesenBadooum! Der den meisten von uns eher als souveräner Pianist bekannte Martin Tchiba geht mit diese CD unter die Potentiometer-Skalierer, unter die Tüftler, die am Klangrad drehen. Badoooum! In drei Teile zerfällt hier sein Werk: places, dedications und images. Er selbst schreibt zum Gesamtkomplex der CD: «klang collection ist meine musikalische Aufarbeitung der Corona-Zeit. Reflektiert werden vielfältige Klänge, Dinge, Orte, die mir 2020 und 2021 wichtig waren, die auf der Agenda gestanden hätten, aber aufgrund der Situation „unerhört“ blieben, ergänzt durch starke Reminiszenzen an die „Zeit davor“.» Da ist es
WeiterlesenEine Musik, bei der man nicht mehr ruhig sitzen kann, eine Herausforderung an das Nichtfassbare. Nicht nur, dass da die Klänge häufig in einer Zersplitterung herumblitzen, die gleichwohl bei allen von Kabel 1 bis 6 durchzifferten Stücken ein intern (homogenes) Geräuschfeld aufbauen (das heißt schlicht, man kann zwischen den Tracks unterscheiden!). Die Kabel-Tracks sind von einer akustischen Intensität, zwischen Gewalt und Leere, dass man hörend weit weg sein dürfte von Gedanken ewiger musikalischer Kontemplation. Man kann den Klängen nicht trauen! Wenn denn dann mal ein Rauschband wie in Kabel 6
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