Sinopoulos / Keerim – Topos
Es ist eine Liebeserklärung an die Musik des südlichen Osteuropas. In deren Zentrum stehen die Rumänischen Volkstänze von Béla Bartók. Diese Wundertänze werden in diese neue Welt eingeflochten …
WeiterlesenEs ist eine Liebeserklärung an die Musik des südlichen Osteuropas. In deren Zentrum stehen die Rumänischen Volkstänze von Béla Bartók. Diese Wundertänze werden in diese neue Welt eingeflochten …
WeiterlesenAuf acht Tracks durchstreift das Quartett recht unterschiedliche Formen fließenden Umgangs mit Komposition und Improvisation. Das reicht von eher Klangbildgesamteinsichten bis zu puren Energie- und Virtuositätsströmen. Das Erstaunliche dabei ist, dass diese Kombinationen sowohl individueller Darstellung der Musiker Raum geben und zugleich vom großen Ganzen eingehegt sind.
WeiterlesenDieses Album mit Aufnahmen aus den Archiven des SWR gleicht einer Zeitreise. Daher zunächst: Dass Friedrich Gulda (1930–2000) ein Reisender zwischen den Stilen war, ist vermutlich auch noch heute allgemein bekannt – nur dass es dafür noch immer an weithin klingenden Beweisen fehlt. Diese werden nun nachgeliefert. Und ich finde: Mit der Sinfonie in G landet man wirklich in den Anfängen der 1970er Jahre und einem authentischen Lebensgefühl, das einem gleichermaßen vertraut wie fremd erscheint. Sowohl der Jazz als auch die «klassische» Musik haben sich abseits der Avantgarde längst in
WeiterlesenAus den Welten Litauens, Dänemarks, Norwegens und Deutschlands bringen die Musiker:inne ihre Tonbildungs- und Phrasierungserfahrungen mit und kombinieren diese undurchschaubar.
WeiterlesenDoch ist bei diesem Trio ein nicht leicht zu differenzierender Spezialklang im Zusammenspiel zu vernehmen. Unzweifelhaft steht es in der Tradition skandinavischer Tonlichkeit, die Geschmeidigkeit mit Bizarrheit zu verbinden versteht.
WeiterlesenDie sechs Stücke des Albums stehen ganz für sich jeweils und strahlen eine absolut verbindliche Gelassenheit aus. Eine wunderbare Platte, die wie immer – selten – wie ein astronomisches Ereignis am Horizont aufscheint.
WeiterlesenMan kann dem Album gewiss nicht nachsagen, es sei in seiner repetitiven Verlorenheit gleichwohl nicht uncharmant. Ticketacke, ticketacke …
WeiterlesenDas ist musikalische Dialektik in improvisatorischer Hochform. Das schwankt und schwebt hörbar hörend zwischen Nervosität und Meditation. Das ist Kritische Musik!
WeiterlesenDas ist reizend, farbig wie das Album-Cover von Anna Haifisch, ein bisschen klanginselig klapprig, tieflandend, liedelnd, und hat was und manchmal auch was anderes, wie beim Steineflitscherln an einem Teich – Zwitsch!
WeiterlesenDumpf und klar zugleich, zeitlos und in aller Langsamkeit strukturiert ist diese Musik von Gabriel Brady. Davon geht eine Faszination aus, die man kaum sinnvoll beschreiben kann. Es hat etwas von einem Kokon aus distinguierter Klangmasse, die eher dauergeknetet und -gekaut wird wie ein viel zu großes Kaugummi.
WeiterlesenEs ist ein andauerndes Spiel aus interaktiven Nähegraden – beinahe wie bei lebenden Objekten, die zwischen maximaler Unabhängigkeit von- und zueinander geprägt sind (auf der einen Seite) und einer Verschmelzung mit- und ineinander, die zwischen vollkommen und reibungsstarken Intensitäten schwankt.
WeiterlesenHier wird eine massive Soundsuppe sowohl aufgetischt und abgeräumt. Das knallt überaus elegant. Da sind so kleinste «Tricks», wie ein gestrichener Bass zum mitspielenden Gegenpart wird wie in «Centauri». Von solchen Komplexitäten in der Musik gibt es so viele hier.
Weiterlesen