14. August 2026 nmz – HörBar – unabhängig / unbestechlich / phonokritisch
Tālivaldis Ķeniņš – Sinfonien

Tālivaldis Ķeniņš – Sinfonien

Das Cover ist eine Sommerpoesie aus dem Baltikum. Das Gemälde stammt von dem lettischen Maler Aleksandrs Romans (1878–1911), der für seine förmliche Ausbildung allerdings die Akademie in St. Petersburg besuchen musste. Nach einigen freischaffenden Jahren kehrte er 1910 in seine Heimatstadt Jelgava (Mitau) zurück. Dort leitete er eine Kunstschule für junge Mädchen und verstarb mit einem im Vergleich nur überschaubaren Œuvre viel zu früh. Aus dem Jahr 1910 stammt auch das Bild Ainava ar jātnieku (Landschaft mit Reiter), das heute im Lettischen Nationalen Kunstmuseum (Riga) zu sehen ist. Man muss

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Tālivaldis Ķeniņš / Concerto

Tālivaldis Ķeniņš / Concerto

Wieder einmal hat die Weltgeschichte entscheidend in die Biographie eines Komponisten eingegriffen. Diesmal bei Tālivaldis Ķeniņš (1919-2008), der in Lettland geboren wurde, zunächst in Grenoble eine Ausbildung für den diplomatischen Dienst des jungen Staates erhielt, während des Zweiten Weltkriegs nach Riga zurückkehrte und mit dem Einmarsch der Sowjetunion nach Paris floh. Dort studierte er bei Olivier Messiaen, hielt sich als Pianist über Wasser, wurde mehrfach ausgezeichnet. Sein Septett wurde 1951 in Darmstadt aufgeführt, dann ging er nach Kanada – zunächst als Organist, später lehrte Ķeniņš selbst Komposition an der Universität

This entry is part 2 of 5 in the series HörBar #146 – Schlagwerk
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