Herbert Pixner – Symphonic Alps

Herbert Pixner – Symphonic Alps

Dieses Album ist mir immer wieder in die Hände gefallen. Ein Zufall? Mag sein. Vielleicht aber auch die Aufforderung, nun doch etwas zu dieser Produktion zu schreiben, die sich schwer einordnen lässt. Ein wenig fühlt man sich an ältere Arrangements à la «Symphonic Beatles» erinnert – die sinfonische Nobilitierung von Liedern und Songs, denen aber eben doch kein zyklisches Konzept zugrunde liegt, bei denen der Fokus eher auf dem satteren Sound liegt. Sucht man nach einer Konstante in den auf zwei CD verteilten 15 Tracks, so ist es vielleicht die

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Hans Winterberg – RSO Belin

Hans Winterberg – RSO Belin

Es gibt Wiederentdeckungen von Komponisten – und es gibt absolute Entdeckungen. Zu Letzteren zählt Hans Winterberg (1901–1991), von dem bis vor wenigen Jahren wohl nur ganz wenige etwas gehört hatten. Die erste Veröffentlichung eines seiner Werke auf Tonträger dürfte sogar erst 2018 erfolgt sein. Wenn man sich seine Biographie erzählen lässt, werden einem wieder einmal die vielen unterschiedlichen Schicksale in de Irrungen und Wirrungen des 20. Jahrhunderts bewusst. Um ein Haar wäre zudem der Nachlass in den verschlossenen Schränken eines Archivs auf unabsehbare Zeit verschwunden … Dabei handelt es sich

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Julius Otto Grimm – Sinfonieorchester Münster

Julius Otto Grimm – Sinfonieorchester Münster

Seinen Namen kennt man aus dem Umfeld und der Biographie von Johannes Brahms – und doch ist es immer vergleichsweie still um Julius Otto Grimm (1827–1903) geblieben. Lag es an seinem vergleichsweise geringen kompositorischen Output? Oder an seiner offenbar bescheidenen Persönlichkeit? Oder lag es gar an Münster in Westfalen, das über 43 Jahre sein Wirkungsort war und vielleicht zu abseits lag? Antworten auf diese Fragen werden sich sicherlich nicht im Handumdrehen finden lassen. Umso wichtiger ist es, sein Schaffen erlebbar zu machen. In diesem Sinne legt das Sinfonieorchester Münster unter

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Jörg Widmann – Stuttgarter Kammerorchester

Jörg Widmann – Stuttgarter Kammerorchester

Es ist ein Album, das mit seiner vielschichtigen Konzeption überzeugt. Im Zentrum steht dabei (auch was die Track-List angeht) Jörg Widmanns Ikarische Klage – eine frühe Komposition von 1999, gleichwohl schon wegweisend und keinesfalls für eine spätere Kanzellierung bestimmt. Um Ikarus und seinen Höhenflug geht es auch im übertragenen Sinne über alle drei Werke. Denn bei Felix Mendelssohn und Erich Wolfgang Korngold begann das kompositorische Schaffen schon früh im Kindes- und Jugendalter. Vom Himmel gestürzt ist freilich niemand. Auch wenn Mendelssohn bereits mit 38 Jahren starb, hinterließ er doch ein

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Erkki Melartin – Turku Philharmonic Orchestra

Erkki Melartin. Symphonie Nr. 5

Große Nationalkomponisten waren im ausgehenden 19. Jahrhundert sicherlich ein Segen, wenn es um die kulturelle Selbstfindung und Identifikation ging. Oft genug erwiesen sie sich jedoch auch als Fluch für all jene Komponisten, die fortan im Schatten dieser Riesen blieben. In Finnland etwa hat Jean Sibelius mindestens auf zwei Generationen gewirkt – weniger stilistisch, sondern vielmehr wie ein Mantel, der alles umhüllte und verdeckte. Dabei gibt es so viel Erstaunliches neben und nach ihm zu entdecken – wenn man es denn hervorholt und (ein)spielt. Ein Beispiel sind die Sinfonien Nr. 5

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