25. März 2026 nmz – HörBar – unabhängig / unbestechlich / phonokritisch
Charles Alkan – Mark Viner

Charles Alkan – Mark Viner

Wer schaut schon gern auf seine frühere Zeit zurück? Was haben wir nicht alles für verrückte Pläne und Projekte gehabt! Als ich vor nun bald schon vierzig Jahren einen älteren Professor auf einen Text von ihm ansprach, sagte er mit einem sehr breiten Lächeln, das zu Herzen ging: «Ach, eine Jugendsünde!» Das ist wahre Souveränität. Bei Komponisten ist es auch kaum anders – es sei denn, es wurde so gründlich aufgeräumt, wie es Brahms selbst getan hat. Aber es gibt ja auch die frühen gedruckten Werke. Wie bei Charles Alkan

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Liszt / Mark Viner

Liszt / Mark Viner

Eine Sammlung von zwölf Klavierstücken, die man nicht ohne weiteres mit Franz Liszt in Verbindung bringen würde. Dabei hat es sich der Tasten-Virtuose mit der Komposition von Weihnachtsbaum nicht gerade leicht gemacht – zwischen 1873/74 und 1882 entstanden insgesamt vier Fassungen für zwei Hände und weitere für zwei Klaviere. Nicht alle seine Werke haben so viel Aufmerksamkeit und Vielgestaltigkeit erfahren. Im Erstdruck mit dem Hinweis «zumeist leichter Spielart» versehen, erfordern die Stücke schon eine gewisse Souveränität im gestaltenden Spiel; sonst drohen einige der bearbeiteten Weihnachtsweisen (In dulci jubilo, Adeste fideles)

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