
Alain Planès hat zusammen mit seinem Label harmonia mundi einen passablen Weg mit Neueinspielungen gefunden, bei denen bekannte Werke mit unbekannten Kompositionen (und Liedern) gekoppelt werden. Und Planès gibt sich dabei nicht nur der weltversunkenen Melancholie hin, sondern zeigt in den vierhändigen Morceaux gemeinsam mit François Pinel auch betont bissigen Weltschmerz in vier Händen. Auch die kurzen Mélodies (mit Marc Mauillon) machen mit einer anderen Facette von Saite bekannt. – Ein Album, das sich im ersten Moment ein wenig zu sehr auf dem breiten Weg bewegt, dann aber mit dem wunderbar gestaltenden Alain Planès viele Abzweigungen aufzeigt. Ein Gewinn.
Erik Satie. Trois Gymnopédies; Gnossiennes Nr. 1-5; Avant-dernir`es pensées; Embryons desséchés; Je te veux; Pièces froides (Première partie: Airs à faire fuir ); Trois Mélodies für Bariton und Klavier; Trois Morceaux en forme de poire für Klavier vierhändig; Valse-ballet; Chapitres tournés en tous sens; La Diva de l’Empire
Alain Planès (Klavier), Marc Mauillon (Bariton), François Pinel (Klavier)
harmonia mundi HMM 902749 (2024)








